Was gibt es Neues

Als wir mit dem Aufbau der Welt von Novus Terminus: First Flags begonnen haben, bestand alles aus einfachen Platzhaltern -- kastige Bäume, flacher Boden und nicht viel mehr. In den letzten Wochen hat sich das grundlegend geändert. Die Welt ist zum Leben erwacht.

Stellt euch auf einen Hügel und schaut euch um: Saftige Wiesen erstrecken sich unter euch, bedeckt mit wiegendem Gras und vereinzelten Wildblumen. Laubwälder füllen die Niederungen, ihre Baumkronen schaukeln sanft im Wind, während dunkle Nadelbäume die Berghänge hinaufklettern. An der Küste schlagen Ozeanwellen an den Strand, mit weißem Schaum, der sich in organische Flocken auflöst. Flauschige Haufenwolken ziehen über den Himmel und werfen weiche Schatten, die über das Gelände gleiten und das Wasser unter ihnen verdunkeln.

Aber die Landschaft ist nicht nur Kulisse -- sie ist bewohnt. Hirschherden grasen auf den Wiesen. Beobachtet man sie lange genug, sieht man eine Hirschkuh den Kopf heben, aufmerksam die Ohren spitzen, bevor die Herde weiterzieht. Kitze bleiben nah bei ihren Müttern, merklich kleiner und heller gefärbt. Fischschwärme kreisen an der Küste, jeder Fisch schliesst eigenständig durch das Wasser. Und über allem kreisen Raben in weiten Bögen, bevor sie herabstossen, am Boden picken und wieder in den Himmel aufsteigen.

Wir haben über 108 einzigartige 3D-Assets ins Spiel integriert -- 33 Gebäude, 30 verschiedene Siedlertypen mit jeweils 20 Animationen, drei Tierarten und mehrere Baumvarianten. Jedes einzelne wurde in unserer eigenen Pipeline modelliert und mit passenden Animationen in die Engine gebracht. Die Siedler selbst können laufen, Waren tragen, sich hinsetzen und ausruhen, essen, sich hinlegen und schlafen, mit Hämmern und Sägen bauen und vieles mehr. Wenn das Spiel startet und man den ersten Siedlern dabei zusieht, wie sie einer nach dem anderen aus dem Hauptquartier kommen -- die Tür schwingt für jeden einzelnen auf und zu -- dann fühlt es sich endlich nach einem lebendigen Ort an.

Hinter den Kulissen

Das alles flüssig zum Laufen zu bringen, war eine echte Herausforderung. Die Welt hat rund 5.000 Bäume, über sechs Millionen einzelne Grashalme, fast 150 Hirsche in 30 Herden, 25 Fischschwärme und 15 Raben -- alle animiert, alle werfen Schatten, alle wiegen oder bewegen sich unabhängig. Wir haben viel Zeit investiert, damit der Wind nur die Baumkronen bewegt, während die Stämme starr bleiben, und damit jedes Tier natürlich zwischen Verhaltensweisen wie Grasen, Laufen und Aufschrecken wechselt.

Worauf wir besonders stolz sind: Die Wolken sind keine flachen Texturen. Sie haben echte gerundete Formen mit hellen, sonnenbeschienenen Oberseiten und dunkleren Unterseiten, und die Schatten, die sie auf Land und Ozean werfen, sind perfekt synchronisiert. Es ist ein kleines Detail, aber es macht die gesamte Atmosphäre stimmig und warm -- genau das gemütliche Gefühl, das wir anstreben.

Wie geht es weiter

Jetzt, wo die Welt lebendig aussieht und sich lebendig anfühlt, ist es an der Zeit, dass der Spieler sie gestaltet. Als Nächstes: Gebäude platzieren, Straßen verbinden und den Siedlern bei der Arbeit zusehen.